Zwei physikalische Veränderungen muss der Körper durchlaufen wenn eine Frau einen
Orgasmus erfährt: Die erste ist die "vasocongestion", das Sammeln von Blut in Brüsten und
Genitalien. Dadurch schwellen Brüste und Genitalien an, ändern ihre Farbe, der Körper fühlt
sich warm oder gar heiss an, Vaginalsekret wird produziert. Die zweite ist "Myotonie" oder
"Neuromuskuläre Anspannung", das Aufbauen von Energie in den Nervenenden und Muskeln
des ganzen Körpers.
Sexualforscher haben den sexuellen Erregungszyklus in vier Phasen unterteilt: Erregung,
Plateau, Orgasmus und Entspannung. Dies sind willkürliche Definitionen und es ist
unwahrscheinlich, dass jemand bewusst eine Phase nach der anderen durchläuft. Die Dauer der
einzelnen Phase, selbst die Reihenfolge in der sie erfahren werden kann variieren. Eine Frau
die ein Date hat mag mehrfach erregt sein, sogar ohne ihr Wissen, ohne je die Plateuphase zu
erreichen. Sie mag Erregung und Plateauphase während eines intensiven Tanzes erfahren, aber
auf der Fahrt nach Hause abkühlen. Sie kann eine sehr schnelle Erregung und Orgasmus durch
direkte genitale Stimulation erfahren, ohne die Plateauphase zu durchlaufen. Die Weise in der
jede Phase erlebt wird ist einzigartig und wird sich selbst abhängig von Stimmung und mit
wem sie zusammen sind ändern.
Die Erregung kann von diesen physischen Reaktionen auf mentale und/oder physische
Stimulation begleitet werden:
Die vaginale Feuchte setzt zuerst ein, innerhalb von 10-30 Sekunden
Die oberen zwei drittel der Vagina weiten sich.
Uterus und Muttermund werden nach oben gezogen.
Die grossen Schamlippen werden flach und spreizen sich auseinander.
Die kleinen Schamlippen wachsen an.
Die Klitoris vergrössert sich.
Die Brustwarzen konnen fest werden, dies ist eine Folge von Muskelkontraktionen.
Bei starker Erregung können sich die Brüste vergrössern.